Die legendäre Eselsmilch, in der Kleopatra so gerne badete, oder tierische Fette und Honig als Zutaten für Crèmes, bildeten frühe Kosmetika. In der Antike waren die Bereiche Körperpflege und Kosmetik eng mit Heilkunde und Medizin verbunden. So war denn auch die Herstellung und Anwendung von Kosmetika Ärzten und Priestern vorbehalten.
Zu den damals verwendeten natürlichen Ingredienzien (wobei „natürlich“ nicht etwa „gesundheitlich unbedenklich“ heisst!) gesellten sich seither industriell hergestellte Inhaltsstoffe und speziell Hilfsstoffe mit zum Teil problematischen Nebenwirkungen. Zahlreiche nationale, später globale Herstellungsrichtlinien und Standards versuchen, die Anwender zu schützen, wie beispielsweise:
INCI - deklariert kosmetische Inhaltsstoffe
In der Schweiz und innerhalb der EU muss die Zusammensetzung kosmetischer Mittel auf der Produktverpackung aufgelistet werden, sortiert nach Konzentration in abnehmender Reihenfolge. Dabei entsprechen die Bezeichnungen in diesem sogenannten INCI-Code selten den Namen der chemischen Verbindungen oder den umgangssprachlichen Begriffen. INCI steht für International Nomenclature Cosmetic Ingredients.




